Hallo Frau Ilgner, hallo Simple-First-Team.

Die Systeme, über die ich reden würde, habe ich selbst gebaut.

Ein internes Arbeitssystem im Dauerbetrieb. Ein Portal für Leute ohne IT. Automationen in n8n. Was mir fehlt, steht weiter unten auch drauf.

Marco Mundt · Düren Bewerbung: KI- & Digitalisierungsberater 100 % Remote
Wer ich bin

Vierzehn Jahre Fließband. Danach habe ich gebaut.

  1. Ford, dann AnlagenführerAusbildung mit 16, rund 14 Jahre Industrie. Kein Studium.
  2. Seit 2019 selbstständigErst Grafik, Foto, Video. Dann Code.
  3. 2026: ein ganzes SystemCRM, Prozesse, Lager, Zeiterfassung für einen Wasserfilter-Anbieter.

Die Industriejahre sind der Grund, warum ich mit Leuten reden kann, die keine IT-Menschen sind: Ich saß auf der anderen Seite. Da kommt jemand mit einem neuen System, erklärt es in zwanzig Minuten — und danach macht die halbe Schicht weiter wie vorher. Weil niemand gesagt hat, warum.

Ein Prozess

Ein Ablauf, einmal umgebaut.

Vorher kam alles in einem Postfach an und wurde von Hand angefasst. Heute macht das die Kette hier.

  1. 01 Mail liegt, bis jemand Zeit hat Abholen Schaut jede Minute ins Postfach. Nichts geht verloren — die Mails bleiben liegen und werden später geholt.
  2. 02 Worum geht's? Erstmal lesen Einordnen Die KI liest die Mail und sortiert sie. Sie landet sichtbar im Stapel „unklar". Nichts wird geraten.
  3. 03 Wer war das nochmal? Zuordnen Abgleich mit den Kontakten. Unbekannte werden vorgeschlagen, nicht angelegt. Das entscheidet ein Mensch.
  4. 04 Von Hand ins System tippen Anlegen Eintrag beim Kontakt, bei Bedarf mit Aufgabe und Termin. Die Mail bleibt als unerledigt markiert — der Ausfall ist sichtbar.
  5. 05 Im Kopf behalten Erinnern Meldet morgens, was liegen geblieben ist. Er fängt die anderen auf — deshalb wird er selbst mit überwacht.

Gebaut für einen Wasserfilter-Anbieter. In einer Kanzlei wären es Mandantenmails — die Fachlogik müsste ich lernen.

Das System

Ein internes Arbeitssystem im Dauerbetrieb.

CRM, Angebote, Aufträge, Lager, Produktion, Personal, Zeiterfassung. Eigener Server in Deutschland.

43API-Bereiche
98Migrationen
12Jobs nach Plan
11Datenmodelle
  • Node.js, Express, SQLite — bewusst einfach, damit es wartbar bleibt.
  • Nachts laufen Sicherung, Gesundheitsprüfung und Erinnerungen von selbst.
  • Rollen, Anmeldung und ein Protokoll, wer was geändert hat.
  • Anthropic und OpenAI dort eingebunden, wo sie etwas beitragen.

Screenshots im Gespräch — echte Firmendaten, deshalb geschwärzt.

Das Portal

Ein Werkzeug für Leute, die keine Software mögen.

Dienstplan, Zeiterfassung, Anträge — für Gastronomie-Teams. Sechzehn Ansichten, live testbar. Sie müssen mir nichts glauben.

Hauptmenü des Portals mit acht großen Kacheln: Mitarbeiterprofil, Schichtplanung, Anträge, Einkaufskorb, Infos, Punkte, Einstellungen, Aufträge.
Acht Kacheln. Mehr Menü braucht niemand.
Zeiterfassung im Portal: Uhrzeit, Name, heutiger Tag mit Beginn, Pause und Ende sowie ein großer grüner Knopf „Ich arbeite jetzt“.
Stempeln ist ein Knopf, kein Formular.
Antragsübersicht im Portal mit drei Einträgen: Arbeitswunsch und persönliche Gründe als ausstehend, Erholungsurlaub als genehmigt.
Jeder sieht seinen Stand selbst.
  • Läuft auf dem Handy wie eine App — ohne Store, ohne Installation.
  • Funktioniert ohne Netz weiter. In der Küche gibt es kein WLAN.
  • Oberfläche kommt aus dem Zwischenspeicher, Daten immer frisch.
  • Neuer Kunde = Farben, Logo, Name ändern. Kein neues Projekt.

Zugänge für Mitarbeiter, Admin und Zentrale sind hinterlegt — ein Klick, kein Passwort.

Getrennte Daten

Kein Mandant darf die Daten des anderen sehen.

64/64

So oft habe ich versucht, von einem Kunden aus an die Daten eines anderen zu kommen. Jedes Mal abgewiesen. Den Test kann ich vor jeder Auslieferung wiederholen.

  • Wer nicht darf, bekommt einen Fehler — nie fremde Daten.
  • Auch dann, wenn sich jemand beim Programmieren vertut.

Deshalb frage ich bei KI zuerst, wo die Daten liegen — und erst danach, welches Werkzeug wir nehmen.

Werkzeuge

Womit ich arbeite.

Nur Dinge, die ich benutzt habe.

n8nWebhooksIMAPCron-JobsTelegram-BotsTrelloAnthropic SDKOpenAI SDKWissensbasenAgenten-WorkflowsClaude Code
Node.jsExpressSQLiteFirebaseREST-APIsJavaScriptHTML · CSSAngularNext.jsPWACRM-AufbauZeiterfassungHubSpot InboundAdobe CSAnleitungen
Warum ich

Was ich mitbringe — und was nicht.

Ich habe es gebaut, nicht begleitet

Ich rede nicht über eine Folie. Die Fehler, die dabei auftreten, habe ich schon gemacht.

Ich kann es ohne Fachsprache erklären

Ich weiß, wie sich ein neues System anfühlt, wenn man es nicht wollte und trotzdem damit arbeiten muss.

Ich denke an die, die es benutzen

Ein Dienstplan, den niemand öffnet, ist ein teurer Fehlschlag — egal wie sauber der Code ist.

Ich bringe etwas allein zu Ende

Von der Idee über Datenbank und Oberfläche bis zum Server. Niemand muss für mich die Lücke schließen.

Die Kanzleiwelt kenne ich nicht

DATEV, Mandantenprozesse, Fristen — davon weiß ich nichts. Das muss ich von Ihnen lernen.

Workshops habe ich nicht moderiert

Einzeln geschult ja, vor einer Gruppe nein. Und ich kenne n8n, nicht Langdock oder Power Automate.

Kontakt

Lernen wir uns kennen.

Beschreiben Sie mir einen echten Kanzlei-Ablauf — ich skizziere Ihnen vorab, wie ich ihn angehen würde.

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